Hotel finden

KUBA erleben - individuell oder in Gruppen Reisen

Sancti Spíritus

In der zentralkubanischen Provinz Sancti Spíritus sind Zucker, Viehzucht, Reis- und Tabakanbau die Haupterwerbsquellen. Daneben spielt der Tourismus eine wesentliche Rolle, denn es gibt in der Provinz einige touristische Höhepunkte:

Allen voran die schönste Kolonialstadt Cubas, Trinidad, die 1998 aufgrund seines alten Stadtzentrums zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Bunte, pastellfarbene Hausfassaden, rote Ziegeldächer, die mit schmiedeeisernen Gittern versehenen Fenster, Steintreppen und die Kopfsteinpflasterstraßen ergeben ein stimmiges Bild. Urige Kneipen laden zu einem kühlen Bier, Rum oder Cocktail ein, untermalt vom Rhythmus des Son, der in den Kneipen, Restaurants und auf vielen Plätzen der Stadt gespielt wird. Auf den Märkten werden allerlei Souvenirs angeboten, typisch für Trinidad sind die gehäkelten Decken und Tücher. Alte Eselskarren überqueren die Straßen und vor dem einen oder anderen Hauseingang wartet das gesattelte Pferd auf seinen Besitzer.

Nur wenige Kilometer von Trinidad entfernt liegt der berühmte Strand Playa Ancón, ein karibisches Bade- und Tauchparadies.

In den Bergen der Sierra del Escambray liegt der Naturpark Topes de Collantes mit seinen Wäldern und Berghöhen, zahlreichen Höhlen und Wasserfällen. Außerdem gibt es ein Kurhotel mit Rehabilitationszentrum.

Östlich von Trinidad liegt das "Valle de los Ingenios", das Tal der Zuckermühlen, in dem im 18. und 19. Jh. zehntausende schwarze Sklaven auf rund 50 Zuckermühlen schufteten. Ein alter Wachturm und ein in ein Museum umgewandeltes Herrenhaus erinnern an das Leid vieler Sklavengenerationen.

Die Provinzhauptstadt Sancti Spiritus ist ein beschauliches Kolonialstädtchen, das während der Karnevalszeit besonders auflebt. Der Karneval findet hier zu Pferde statt: hunderte von Conga-Trommlern durchqueren hoch zu Ross die Stadt, und selbst die Pferde bewegen sich im Conga-Rhythmus.