Hotel finden

KUBA erleben - individuell oder in Gruppen Reisen

Holguín

In der Provinz Holguín bewegt man sich auf indianischem Boden. Hier lebten zur Zeit der Entdeckung vor allem Maniabón-Indianer, die zur Gruppe der Taínos gehörten; bei Banes und Guardalavaca stieß man auf die meisten und die größten Funde indianischer Kulturen Cubas. Die Ausgrabungen belegen, dass in dieser Gegend seit 6000 Jahren Mendschen siedelten, womit es sich um Zeugnisse der ältesten indianischen Kultur in der Karibik handelt.

An der Nordküste der Provinz reihen sich die Strände der Playa Yuraguanal, Playa Pesquero, die Bahía de Naranjo, die Strandregion Guardalavaca und die Insel Cayo Saetía.

Guardalavaca ist die schönste Baderegion des kubanischen Ostens. Hier liegen die Hotels an einer weiten feinkörnigen Sandbucht, an der man das Strandleben unter blühenden Bäumen genießen kann. Das Wasser ist grünblau-schimmernd und der Sand makellos weiß – ein hübscher Kontrast zur farbenprächtigen Vegetation, die bis an den Strand reicht.

Cayo Saetia ist ein sattgrüne und nur 42 km² große Insel in der Nipe-Bucht. Zebras, Büffel, Antilopen, Hirsche und Wildschweine leben hier in freier Wildbahn, nachdem man sie (ursprünglich als potentielle Jagdbeute) auf dem Eiland ausgesetzt hatte.

Die Hauptstadt Holguín wird von internationalen Fluggesellschaften, z.B. Condor, angeflogen. Holguín ist auch als Stadt der Parks bekannt. Der Parque Calixto García ist das kulturelle und geschäftliche Zentrum der Stadt. Rund herum pulsiert das Leben, befindet sich das Theater, die Galerie Centro de Arte, die Casa de la Trova, Cafés und ein Kino.

Südöstlich von Holguín erstreckt sich das enorm fruchtbare Mayabe-Tal mit Obstplantagen, Gemüsepflanzungen und einem kleinen Stausee. Vom Hügel Mirador de Mayabe kann man das gesamte Tal überblicken. Vom improvisierten Aussichtspunkt hat sich der Mirador längst zu einer Touristenattraktion mit Hotel, Restaurant, Pool, Folklore und hübschem Garten entwickelt.